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Junge Menschen in Afrika

In den 2.000 Jahren Kirchengeschichte ist die Christenheit noch nie so rasch gewachsen wie derzeit in Afrika. Im Jahr 1900 gab es dort ca. 9 Millionen Christen. Mittlerweile sind bereits 500 Millionen der 1,2 Milliarden Menschen Afrikas Christen. 

Wie steht es um die jungen Leute? Zwanzig Prozent der weltweiten Jugendlichen (alle, die zwischen 15 und 21 Jahre alt sind) leben in Afrika. Damit ist Afrika der „jüngste Kontinent“ der Welt. Das Durchschnittsalter in Afrika liegt bei jugendlichen 19,4 Jahren. Es gibt also jede Menge Gründe, weshalb uns Papst Franziskus um unser Gebet für die Jugend Afrikas bittet.

In Afrika aufzuwachsen ist nicht einfach. Die Jugendlichen dort sehen sich einer Vielzahl von Problemen und Schwierigkeiten gegenübergestellt, einschließlich schlechter und korrupter Regierungen, stagnierender Wirtschaft sowie schwacher bzw. nicht-existierender Bildungseinrichtungen. Trotz einiger Fortschritte im Bildungsbereich und in wirtschaftlicher Hinsicht bleibt der Fortschritt wacklig. Denn die Ungerechtigkeit unter jungen Afrikanern ist immens und viele haben massive Schwierigkeiten, einen anständigen Beruf zu finden.

Und doch gibt es nach wie vor Hoffnung. Die Jugend Afrikas ist widerstandsfähig, zuversichtlich und bringt einen hohen Lerneifer auf. Außerdem hat sie der Welt vieles anzubieten: Lebensfreude, Hoffnung, ein Gespür für Gott, und rhythmische Musik. Berufungen zum Priestertum und zum Ordensleben blühen dort vielfach. Damit diese Aufbruchsbewegung im Geist Gottes geschieht, braucht die Jugend Afrikas unser Gebet und unsere Unterstützung. Am besten schließen wir uns Papst Franziskus an, der einmal zu den Jugendlichen Ugandas sagte: 

„Habt keine Angst das Licht Eures Glaubens in Euren Familien, Schulen und Arbeitsplätzen leuchten zu lassen! Habt keine Angst davor, mit anderen auf respektvolle Weise über Euren Glauben zu reden auch wenn sie andere Ansichten haben sollten. Wir beten darum, dass Eure Anliegen und Bitten für eine gerechtere Zukunft gehört werden. Denn alle sollen den Frieden und die Sicherheit genießen, die sie auf der Grundlage ihrer unverfügbaren Menschenwürde zu Recht verdienen.“

P. Peter Schineller SJExerzitienleiter in den USA

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