Beten führt zu einem Herz voller Zärtlichkeit

Juni 19, 2020
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Papst Franziskus lädt uns ein, eine aktive Kirche in der Mission zu sein, uns den Herausforderungen der Menschheit zu stellen und furchtlos an „die Peripherien – menschliche, kulturelle und religiöse Orte, denen das Evangelium noch fremd sind“ zu gehen (Papstvideo, Oktober 2019). Wir müssen dies mit Glauben und Gebet tun.

Missionar in der Kirche zu sein beinhaltet ein Missionar in der Welt zu sein, denn wenn wir unser Leben der Mission widmen, erweitern wir uns selbst im Dienst an anderen. Was ist meine Mission? Wohin führt Gott mich? Das sind einige der Fragen, die wir uns stellen, wenn wir den Ruf zur Nachfolge Christi spüren.

Wir dürfen nicht vergessen, dass die Nachfolge Christi nicht dazu führt, dass man allem entsagt, was einem Freude macht. Im Gegenteil, Du kannst Jesus über Deine Träume folgen. Gott gibt Dir die Freiheit, Deinen Weg zu wählen. Deshalb ist es wichtig, zu erkennen, was Du in Deinem Leben willst und wie Gott in Deinem Leben wirkt.

In meinen Jahren als Missionar habe ich immer versucht, Dialoge des Friedens mit anderen aufzubauen, jedoch fand ich die wahre Antwort auf meine Mission im demütigen Gebet. Ich erinnere mich an die überraschenden Worte des Papstes während des Internationalen Treffens des Weltweiten Gebetsnetzes des Papstes im Vatikan: „Das Herz der Mission der Kirche ist das Gebet“ (29. Juni 2019).

Das Gebet macht uns unschuldig und führt uns dazu, ein Herz der Zärtlichkeit zu haben, das uns friedlich auf den Weg des Herrn führt. So habe ich meine Berufung, meine Mission entdeckt. Ich verstand die Kraft des Gebets und ich verstand, dass das Gebet das Herz unseres Lebens und die Mission der Kirche ist.

Diego Martinez – Pope’s Worldwide Prayer Network – Guatemala

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